Aktuelles

Attraktiver Kinderflohmarkt mit Weihnachtsdekorationen und Skibasar

Halberbracht. Der Förderverein Kindergarten Halberbracht und der Verein für Ski- und Freizeitsport Halberbracht laden am 24. November 2019 ab 14.00 Uhr wieder zum alljährlichen Kinderflohmarkt und Skibasar in die HJE-Halle in Halberbracht ein. Tischreservierungen für einen der 30 Verkaufstische nimmt ab sofort Sina Eickhoff-Lehwald unter 0151-61418361 entgegen. 

Der Annahmezeitraum für Ski- und Wintersportartikel ist am 24.11. zwischen 

11.00 und 13.00 Uhr. Abholung ab 16.30 Uhr.

Wer selbstgebackene Leckereien vom Kuchenbuffet mit nach Hause nehmen möchte, sollte zur Müllvermeidung bitte entsprechende Transportgefäße mitbringen.

 

Tambourcorps gibt Konzert

Lokalplus vom 22.10.2019

Das Tambourcorps Halberbracht lädt zum Konzert ein.

Halberbracht. Seit einem Jahr laufen die Vorbereitungen und jetzt steht der Tag kurz bevor. Das Tambourcorps Halberbracht veranstaltet am Sonntag, 27. Oktober, ein Konzert in der Schützenhalle Halberbracht.

„Lassen sie sich überraschen und überzeugen, dass in einem Tambourcorps mehr steckt als nur eine 'Knüppelmusik'“, laden die Musiker ein.

Beginn ist um 16 Uhr. Bereits ab 15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen. Die Musiker würden sich sehr freuen, wenn ihre Mühen in der Vorbereitung durch viele Gäste belohnt werden. Der Eintritt ist frei.

(LP)

Infoveranstaltung: Halberbracht auf dem Weg zum Solardorf

WP vom 22.10.2019

Michael Meckel

 

HALBERBRACHT.

Erste Infoveranstaltung in Halberbracht zum Thema Solarenergie. Experten erklären, wann eine Photovoltaikanlage sinnvoll ist.

 

Im August informierte die Stadt Lennestadt darüber, dass Halberbracht das erste „Solardorf“ im Stadtgebiet werden soll. Am Dienstag fand nun in der Schützenhalle Halberbracht die erste Infoveranstaltung zu diesem Thema statt. Halberbracht deshalb, weil das 1000-Seelen-Dorf mit 431 Metern der höchste Ort in der Stadt Lennestadt ist und damit auch die meisten Sonnenstunden verbucht. Ziel der Veranstaltung war es, die Zuhörer über die Technik, Kosten und Nutzen von Photovoltaikanlagen zu informieren und natürlich möglichst viele Halberbrachter Hausbesitzer für den Einbau einer modernen Photovoltaikanlage zu gewinnen. Die Schützenhalle in Halberbracht war sehr gut besetzt.

Und auch die Bürger in den anderen Orten von Lennestadt sollen in den kommenden Wochen in den Genuss eines solchen Infoabends kommen. „Ich freue mich sehr, dass so viele interessierte Bürger gekommen sind. Ich bin in den letzten Wochen oft gefragt worden, warum ist die Veranstaltung nur in Halberbracht. Wir machen hier jetzt erstmal den Auftakt, denn Halberbracht ist durch seine geografische Lage besonders gut für Photovoltaikanlage geeignet. Aber wir kommen auch in die anderen Orte“, versprach Stefan Hundt, Bürgermeister der Stadt Lennestadt. Nicht jedes Dach geeignet

Die gut besuchte Schützenhalle in Halberbracht während der Infoveranstaltung

Foto: WP

 

Drei Redner informierten die anwesenden Bürger über Technik und Kosten von Photovoltaikanlagen. Das waren: Martin Rabe (Klimamanager der Stadt Lennestadt) zum Solardachkataster der Stadt Lennestadt, Dirk Kleffmann (Geschäftsführer der Firma Iqma Energie in Eslohe) zur Technik von Solarstrom-Anlagen, und als Hauptredner Stefan Hoffmann (Energieberater der Verbraucherzentrale) mit Details und zum Ablauf der Solar-Aktion. Martin Rabe gab zu verstehen: „Alle Dächer von Lennestadt zusammen könnten eine PV-Leistung von 120.000 kWp erzielen. Das würde rechnerisch den Haushaltsstrom von allen Bürgerinnen und Bürgern von Lennestadt und Kirchhundem zusammen erzeugen.“ Ob ein Ort oder ein Haus überhaupt für den Einbau von Photovoltaikanlagen geeignet ist, kann man im „Solardachkataster“ nachschauen. Rund 1000 Städte und Gemeinden in Deutschland sind inzwischen kartiert, darunter auch Lennestadt. „Es nützt zum Beispiel nichts, auf ein Dach eines Hauses eine Solaranlage zu bauen, das unter lauter Bäumen im Schatten steht“, sagte Klimamanager Martin Rabe. Dieses Problem besteht in Halberbracht definitiv nicht. Der Ort hat durch seine Lage laut Solarkataster der Stadt ein besonderes Solarpotenzial.

 

So groß wie möglich Fazit der rund einstündigen Veranstaltung:

Alle drei Redner ermunterten die Bürger in Halberbracht aus Kosten- und Klimagründen zum Bau von Solaranlagen. Stefan Hoffmann: „Die Einspeisevergütung für Photovoltaik sinkt. Von Oktober bis Dezember von 10,18 über 10,03 im November auf 9,89 Cent/kWh im Dezember. Deshalb gilt: Wenn Photovoltaik dann jetzt.“ Die Anlage sollte laut Hoffmann so groß wie möglich sein. „Man sollte das ganze Dach ausnutzen. Das rentiert sich schneller. Man hat geringere Kosten pro kWp und die Wartungskosten fallen weniger ins Gewicht. Außerdem sollte man schon heute ans E-Auto, Wärmepumpe und Co. Denken“, sagte Hofmann.

Weitere Infos gibt es im Internet auf der Seite der Stadt Lennestadt unter www.lennestadt.de/inno vativ/Umwelt-und-Klimaschutz/Klimaschutz/Solardachkataster

Einladung zum Halberbrachter Dorfnachmittag

„Sonnendorf“ Halberbracht soll Photovoltaik in Lennestadt voranbringen

Pressekonferenz mit Stefan Hoffmann, Anne Hausmann, Martin Rabe, Frank Arens (Sparkasse ALK) und Stefan Hundt.
 
 
Lennestadt. Die Stadt Lennestadt und die Verbraucherzentrale starten mit der Quartiersberatung „Photovoltaik“ in Halberbracht. Das 1000-Seelen-Dorf mit etwa 500 Haushalten soll, so wünschen es sich Stadt und Verbraucherzentrale, mit möglichst vielen dieser stromerzeugenden Anlagen ausgestattet werden. Nun sollen auch die Bürger umfassend informiert werden.
Klimaschutz sei auch in Lennestadt ein ganz wichtiges Thema, erklärten der Klimaschutzbeauftragte Martin Rabe und Bürgermeister Stefan Hundt bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, 21. August, im Rathaus. „Es soll ein Vorzeigeprojekt für ganz Lennestadt sein“, so Hundt. Halberbracht - Bürgermeister Hundt nannte es das „Sonnendorf“ - sei als einer der am höchsten gelegenen Orte im Stadtgebeit wie gemacht für Photovoltaik-Anlagen. 

Daher findet am Dienstag, 15. Oktober, ab 18 Uhr eine Auftaktveranstaltung in Halberbracht statt. Hier sollen möglichst viele Bewohner erreicht und überzeugt werden. Bei individuellen Gesprächen sollen im Anschluss die weiteren Möglichkeiten aufgezeigt werden. Die Stadt Lennestadt stellt Getränke und Würstchen bereit. Die Teilnahme ist kostenfrei.
 
Erste Gespräche werden bezuschusst
 
Die Veranstaltung soll bewusst gemütlich gestaltet werden. Bei kurzen Vorträgen, unter anderem von Energieberater Stefan Hoffmann, soll das Interesse der Halberbrachter geweckt werden. Im Anschluss daran bietet die Verbraucherzentrale Beratungsgespräche an. Kostenpunkt: 60 Euro. Die ersten 50 Halberbrachter, die sich hierfür anmelden, erhalten 50 Prozent Zuschuss von Stadt und Sparkasse.

„Wir müssen lernen, wieder mit der Natur zu leben“, sagte Hoffmann. Man müsse Gewohnheiten ablegen. Dies untermauerte auch Anne Hausmann von der Verbraucherzentrale: „Die Haushaltsgeräte werden intelligenter. Viele Elektrogeräte lassen sich heute präzise einstellen. Die Waschmaschine muss ja nicht nachts laufen, wenn die Sonne nicht scheint.“

Eine Photovoltaik-Anlage habe großen Spar-Charakter: Derzeit liege der Preis für eine Kilowattstunde Strom bei etwa 25 Cent. Für jede ins Netz gespeiste Kilowattstunde erhalten die Besitzer laut Hoffmann 10 Cent. Nach etwa zwölf Jahren rentiere sich die Errichtung der Anlage laut Martin Rabe.
 
Anlage wird 20 Jahre gefördert
 
Außerdem sei, so betonte Energieberater Hoffmann, der Zeitpunkt gut. Die Bezuschussung dieser Anlagen laufe bei 52 eingespeisten Gigawatt aus. Derzeit liege man in Deutschland bei 46. Ein Gigawatt sind 1.000.000 Kilowatt. Photovoltaik-Anlagen werden seitens der EEG-Umlage zudem für 20 Jahre gefördert. „Sie sollten nicht warten“, so Hoffmann. „Das Klima wartet auch nicht“, ergänzte Anne Hausmann.

Bürgermeister Stefan Hundt freut sich auf dieses gemeinschaftliche Projekt. Ins Boot geholt wurden neben der Verbraucherzentrale auch die Sparkasse ALK sowie die Firma Iqma aus Eslohe. „Wenn wir in Lennestadt flächendeckend Photovoltaik-Anlagen verbauen, könnten laut Solardachkataster 42.000 Personen mit Strom versorgt werden. In Lennestadt leben derzeit 25.929 Menschen“, so Rabe.

Fünf neue Messdiener in Halberbracht

Fünf neue Messdiener wurden in Halberbracht aufgenommen.
 
 
Halberbracht. Über fünf Neuzugänge können sich die Messdiener aus Halberbracht freuen. Bereits kurz nach der Erstkommunion hatten Katharina Jütte und Cornelius Mester begonnen, die interessierten Kinder in die Aufgaben des Ministrantendienstes einzuführen. 

Im Rahmen des Familiengottesdienstes zum Pfarrfest wurden sie feierlich von Pastor Ludger Wollweber  in ihren Dienst eingeführt. Fynn Becker, Svenja Kossmann, Juno Sacala, Clara Schack und Malte Sternberg sind die neuen Messdiener in Halberbracht. Damit kann die Gemeinde Halberbracht sich über 36 Messdiener im aktiven Dienst freuen.
(LP)

Halberbrachter Schützen feiern ihr neues Königspaar

Lokalplus vom 08.06.2019

 

Patrick Hufnagel triumphiert bei den Jungschützen

Dominic Henrichs schießt in Halberbracht den Vogel ab und wird Schützenkönig

Dominic und Natascha Henrichs sind das neue Königspaar in Halberbracht. Mit den beiden freuten sich die Kinder Leon und die kleine Lotta.
Halberbracht. Feierlaune in Halberbracht: Dominic und Natascha Henrichs sind das neue Königspaar in Halberbracht. Mit dem 131. Schuss holte er den Königsvogel am Samstag, 8. Juni, von der Stange. Bei den Jungschützen amtiert seit Freitagabend Patrick Hufnagel als neuer König.
Dominic Henrichs steht nun 365 Tage beim Schützenverein Halberbracht an der Spitze und löst damit Königin Sarah Mettner ab. Zu Beginn des Vogelschießens hatten sich noch 30 Schützen an das Gewehr getraut. Doch zum Ende hin wechselten sich nur noch sechs Anwärter an der Flinte ab.

Sehr leise wurde es zwischenzeitlich als die einzelnen Schützen auf den Aar zielten. Aber dann brach lauter Jubel aus: Mit dem 131. Schuss gelang es Dominic Henrichs dann endlich den Königsvogel aus seinem Kugelfang zu holen und sich somit die Königswürde zu sichern. Mit ihm freuten sich nicht nur die Schützen und Besucher an der Vogelstange, sondern auch seine Frau Natascha sowie Sohn Leon (13) und die kleine Lotta (1). Es war der dritte Anlauf für den neuen König, der es schon länger auf die Königskette abgesehen hatte. Vor elf Jahren, also 2008, war Dominic Henrichs Jungschützenkönig.

Der 33-Jährige ist von Beruf Berufsschullehrer für die Fächer Wirtschaftswissenschaften und Bankbetriebslehre in Hagen. Mit seiner Frau wohnt der Familienvater in Halberbracht-Buchhagen, was er übrigens auch zu seinen Hobbys zählt. Außerdem fährt er gerne Fahrrad und ist als Kassierer im Schützenverein aktiv. Königin Natascha Henrichs arbeitet als Gruppenleiterin in den Werthmann-Werkstätten, ist momentan aber in Elternzeit.

Neben dem Königsvogel schoss Henrichs auch die Spinne. Das Zepter ging an Marcel Gödde und die Krone an Dieter Drees. Nico Berger konnte sich den Apfel sichern, Hammer und Schlegel schoss Christian Hasenau.117. Schuss lässt den Vogel fallenBereits am Freitagabend, 7. Juni, hatten die Jungschützen ihre große Stunde. Patrick Hufnagel, Nico Berger, Lars Heinrichs, Fabian Laukant und Sebastian Gödde wechselten sich an der Flinte ab. 117 Schuss waren nötig, bis letztendlich Patrick Hufnagel den hölzernen Aar von seiner Schraube holte.

Bis vor zwei Wochen hatte der 21-Jährige noch geplant, sich den Titel zu holen. Als es dann so weit war, sei ihm das Ganze doch nichts mehr gewesen. Als der Vogel dann tatsächlich fiel, habe er nur gedacht „Joa, jetzt ist es eben so“. Es war bereits sein fünfter Anlauf.
Hufnagel ist Elektrotechniker für Energie- und Gebäudetechnik und macht aktuell seinen Meister in Teilzeit. In seiner Freizeit ist er bei der Feuerwehr, der Prinzengarde und im Tambourcorps aktiv. Außerdem gehört er dem Kegelclub „Genial daneben“ und dem Grillclub „Zum rundem Deckel“ an.

Der neue Jungschützenkönig tritt somit die Nachfolge von Jannik Rath an, der im vergangenen Jahr den Vogel schoss. An Hufnagels Seite regiert Hanna Eckhardt (20) aus Elspe als Jungschützenkönigin. Der neue Regent war übrigens im Jahr 2010 Kinderschützenkönig in Halberbracht. Die Insignien sicherten sich Phillip Antzek (Zepter), Nico Berger (Krone) und Levin „Melvin“ Müller (Apfel).

Kinderschützenkönigin in Halberbracht ist die zwölfjährige Catharina Hufnagel. Sie geht auf das Gymnasium Maria Königin und zählt das Reiten, Singen und Tanzen zu ihren Hobbys.