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Rüdiger Beul ist neuer MGV Vorsitzender

 

WR 23.01.2013 | 16:38 Uhr

Rüdiger Beul ist neuer MGV-Vorsitzender
v.l.: Michael Druck, 2. Vorsitzender Gerhard Biecker, Rainer Druck, der neue 1. Vorsitzende Rüdiger Beul und Ehrenvorsitzender Kurt Heimes.Foto: Red.

Halberbracht.   20 Jahre übte Kurt Heimes das Amt des MGV-Vorsitzenden in Halberbracht aus. Jetzt erfolgte sein Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen. Zu seinem Nachfolger wurde Rüdiger Beul gewählt

Nach 20 Jahren mit Kurt Heimes an der Spitze des Vereins, der nun aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niederlegte, hat der MGV ,,St. Johannes“ Halberbracht in Rüdiger Beul einen neuen 1. Vorsitzenden gefunden, der zuvor Versammlungsleiter war. Heimes ist jetzt Ehrenmitglied der Halberbrachter Sänger. Auch das Amt des Schriftführers, das Tobias Alfes bisher ausgeübt hatte, musste neu besetzt werden, wofür sich Michael Stipp zur Verfügung stellte und gewählt wurde. Der Vorstand begrüßte Christopher Heimes als neuen Jugendsprecher, Adolf- Peter Alfes wurde neuer Notenwart und Matthias Schulte Kassenprüfer. Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt.

 

Jubilare geehrt

Für 25 Jahre aktives Singen im Verein wurden Bernd Winkelmann sowie Michael und Rainer Druck geehrt. Für das Jahr 2013 haben sich die Halberbrachter neben einigen Auftritten bei befreundeten Vereinen sowie im eigenen Ort vorgenommen, das bisherige Liedgut um einige neue Stücke - sowohl modern als auch traditionel l- zu erweitern, bevor dann zum Ende des Jahres wieder zum Adventskonzert mit einigen Halberbrachter Musikern eingeladen wird. Da sich die Altpapiersammlung im letzen Jahr als sehr erfolgreich erwiesen hat, wird diese auch im Jahr 2013 weitergeführt.

Papiersammlungen

Neben den vier Haussammlungen im Jahr ist an jedem 1. Samstag im Monat der Altpapiercontainer ,,An den Birken“ neben den Altglascontainern von 9 bis 12 Uhr geöffnet, wo bereits Altpapier entsorgt werden kann. Weitere Informationen zu allen Aktivitäten des Vereins sind unter www.mgv-halberbracht.de aufrufbar.

"Halleluja" in Halberbracht

Bericht des Sauerlandkurier vom 10.10.2012

 

 Halberbracht, 08.10.2012 17:00 Uhr

"Eine wirk­lich gelun­gene Veran­stal­tung", "Ein toller Aben­d" - das waren Kommen­tare der Besu­cher des 2. Halber­brachter Dorflie­der­wett­streits.

 

 

Der MGV Halberbacht hatte, nach einjähriger Pause, wieder zu einem Dorfliederwettstreit aufgerufen. Obwohl kurzfristig noch einige Gruppen abgesagt hatten, verbreiteten die drei teilnehmenden Gruppen mit ihren Auftritten eine super Stimmung in der Halle und begeisterten das Publikum, auch mit der Qualität ihrer Vorträge. Jede Gruppe präsentierte zwei Lieder. Gewertet wurde von der fachkundigen Jury (Christian Behrens, Sebastian Hatzfeld und Annemarie Bieker) sowohl die Qualität des Gesangs als auch die Performance.

Es war nicht einfach für die Jurymitglieder. Alle Gruppen hatten sich intensiv vorbereitet. Einige begannen schon im April mit den Proben.

Das Ergebnis war knapp. Sieger wurde die Gruppe "Hot" - heißt "Hausfrauen on Tour" - die auch die Titelverteidiger waren. Ihr "Halleluja" von L. Cohen ließ die Geräuschkulisse in der Halle verstummen. Gebannt lauschten alle den stimmungsvollen Klängen der acht Frauen im Kerzenschein und belohnten den Auftritt mit viel Applaus. Auch das "Kompliment" (Sportfreunde Stiller) mit Begleitung auf einer Melodica und zwei Gitarren, kam gut an beim Publikum. Nicht wesentlicher weniger begeisterte der VSF Kegelclub "Der König hängt raus" mit den Stücken Mad World (Tears of Fears, nach Noten von Wyse Guys) und The Lion sleeps tonight. Damit haben die neun Männer, gecoacht von Lea Henrichs, ihr Ziel erreicht, in diesem Jahr auf jeden Fall besser abschneiden zu wollen.

Zünftiges Oktoberfest

"Wir werden die Halle rocken!" hatten sich die Halberbrachter Messdiener vorgenommen - und das ist auch absolut gelungen.

Die acht Jugendlichen, mit Simon Eickhoff an der Gitarre und Felix Griese am Cajon, waren der heimliche Favorit des jungen Publikums, das übrigens am Samstag reichlich vertreten war. Ihre Stücke Little Talks (Of Monsters and Men) und We will Rock you (Queen) ließen die Bühne beben.

In der Pause und ohne Wertung zeigten auch Jule Hendricks und Marla Schneider, wie gut sie singen können.

Mit dem Dorfliederwettstreit hat der MGV Halberbracht, der am Abend zuvor bereits mit befreundeten Chören ein zünftiges Oktoberfest feierte und auch zur Begrüßung selbst mit zwei Liedern auf der Bühne stand, eine ganz besondere Veranstaltung ins Leben gerufen. Er stellt allen, die Freude am Singen haben, eine Bühne zur Verfügung, um sich einem Publikum präsentieren zu können. Und das honorierten alle mit viel Applaus.


 

 

Lebensmittel und mehr

Bericht des Sauerlandkurier

Halberbracht, 04.07.2012 01:45 Uhr

In Berlin fand kürz­lich die Preis­über­gabe für heraus­ra­gende Projekte durch das Bundes­mi­nis­te­rium für Verkehr, Bau und Stadt­ent­wick­lung statt.

 

Das Sozialwerk St. Georg wurde mit dem Angebot von "Unser Laden - Lebensmittel & mehr" mit einem dritten Platz in der Kategorie "Weite Wege und Verkehr reduzieren" ausgezeichnet.

"Unser Laden" ist ein Nahversorger, welcher sich auf die Bedarfslagen der ländlichen Bevölkerung, mit seinem umfassenden Sortiment, eingestellt hat, mit dem Ziel, die Nahversorgungslücken in den ländlichen Regionen Südwestfalens zu schließen.

Die Nahversorger vor Ort sollen zu einer Verbesserung der Lebensqualität der Landbevölkerung, insbesondere der älteren und mobilitätseingeschränkten, und zu einer Reduzierung der Abhängigkeit gegenüber Dritten beitragen.

Durch den installierten Lieferservice ist es auch immobilen Menschen möglich, sich die Lebensmittel aus, ohne Aufpreis, nach Hause bringen zu lassen.

Insgesamt wurde unter 143 eingereichten Projekt-Bewerbungen ausgewählt und 9 Preise sowie 4 Auszeichnungen verliehen. Zu den Gratulanten gehörte auch der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer.

Der Wettbewerb "Menschen und Erfolge" fand 2012 zum zweiten Mal statt. Das Ziel des Wettbewerbs ist, Aktivitäten die zur Verbesserung einer nachhaltigen Infrastrukturversorgung in ländlichen Räumen beitragen, auszuzeichnen und sie öffentlich bekannt zu machen.

In diesem Jahr stand der Wettbewerb unter dem Motto "In ländlichen Räumen mobil!". Gesucht waren beispielhafte Projekte, welche die Verkehrsinfrastruktur erhalten und bestehende Mobilitätsangebote sichern sollen.

Unser Laden - Wichtig für Halberbracht

„Unser Laden“ wichtig für das Dorf

Bericht der WAZ vom 20.11.2011 | 19:11 Uhr                  

 

 

Norbert Killewald, Behindertenbeauftragter der Landesregierung (3.v.l.) zeigte sich beindruckt von „Unser Laden“. Mit auf dem Foto Klaus Heimann (r.), Thorsten Garske (2.v.r.) und einige Mitarbeiterinnen.

Halberbracht. Den wöchentlich Großeinkauf wollte Norbert Killewald am Freitag in „Unser Laden“ in Halberbracht nicht erledigen. Trotzdem schaute sich der Behindertenbeauftragte der Landesregierung ausgiebig im Geschäft um und ließ sich von Einrichtungsleiter Klaus Heimann informieren.

 

Heimann machte deutlich, dass das Geschäft als Nahversorger für die rund 1100 Bewohner des Ortes zu sehen sei. Die täglich rund 150 Kunden machen einen durchschnittlichen Umsatz von 5,12 Euro pro Kopf. Die Zulieferer seien aus der näheren Umgebung und bei den Halberbrachtern herrsche ein starkes Bewusstsein, das im April vergangenen Jahres eröffnete Geschäft behalten zu wollen. Die wichtig-sten Artikel seien vorhanden und zu den Mitarbeitern zählen vier Menschen mit Behinderungen.

Dass der Laden wichtig für Halberbracht ist, machten im Dialog auch zwei Kunden deutlich. Stadtverordneter Bernward Puspas zählt ebenso zu den Stammkunden wie seine Lebensgefährtin, die durch ihre starke Sehbehinderung auf einen Nahversorger angewiesen ist und laut eigener Aussage nicht zuletzt aufgrund des vorhandenen Geschäfts nach Halberbracht gezogen sei.

Norbert Killewald zeigte sich beeindruckt vom funktionierenden Betrieb und machte deutlich, dass in Deutschland rund 2,5 Millionen Menschen mit Behinderungen leben, davon etwa 400.000 bis 800.000 psychisch Erkrankte, von denen einige 30 Jahre im Arbeitsleben standen, bevor sie erkrankten. „Wir können es uns nicht leisten, die alle in den Ruhestand zu schicken“, so Killewald und weiter: „Durch solche funktionierenden Modell erhält die Gesellschaft ein anderes Bild von Menschen mit Behinderungen.“

Projektleiter Thorsten Garske fügte hinzu, dass in „Unser Laden“ eine besondere Einkaufskultur herrsche. „Hier kann ich mein Kind noch mit einem Euro hinschicken und man achtet darauf, was es kauft“, so Garske, dessen Anliegen es ist, Inklusion im Praxisdialog zu diskutieren. Bereichsleiter Holger Gierth sagte, dass man sich wünsche, dass derartige Projektideen gefördert werden.

Neben „Unser Laden“ besuchte Norbert Killewald auf Einladung des St. Georg Werkes als Beispiele gelingender Inklusion noch eine Schmallenberger Schule.

Nicole Voss